Es handelt es sich um einen ehemaligen wichtigen Kreuzungsbahnhof, da er ungefähr auf halber Strecke lag.Mindestens bis 1964 fanden hier noch planmäßige Zugkreuzungen statt. Bis in die 1950er Jahre gab es auch noch ein umfangreiches Güteraufkommen. So wurden täglich etwa 6-8 Stückgutwagen abgefertigt, und die Einnahmen aus dem Viehversand betrugen 100.000 bis 140.000 DM monatlich.
Weitgehend unbekannt ist die Anschlußstrecke der Kleinbahn Hohenkirchen - Schillig GmbH (vgl. [LRU 150, S.116-123]), die hier nur von 1914 bis 1949 abzweigte. Sie war eine reine "Militärbahn" und hatte nur kurze Zeit öffentlichen Verkehr.
Für Rangierarbeiten war von 1934 bis 1954 die Kleinlok Kö 4658 vorhanden. Nach Einstellung des lokalen Personenverkehrs wurde auch dieser Bahnhof 1968 in eine Ausweichanschlußstelle umgewandelt, wobei auch das Überholgleis und das Bahnhofsgebäude entfernt worden sind. Die Ladegleise wurden in den letzten Jahren nur noch selten bedient.
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Der Gleisplan berücksichtigt alle nach 1961 noch vorhandenen Gleise; die als durchgezogene Linien dargestellten Gleise geben den Stand von Ende 1987 wieder.
Abkürzungen:
EG Empfangsgebäude, LH Landhandel